Diese Landschaft wurde besonders von Dichtern und Schriftstellern wie Shelley, Byron, Petrarca und Montale
geliebt, deshalb wird der Golf der Spezia Golfo dei Poeti genannt.
Er liegt am östlichen Ende der Region Ligurien, und diese weitläufige und tiefe Meeresbucht im Ligurischen Meer ist eine
Aufeinanderfolge von Stränden, Felsenküsten, blauem Meer, antiken Dorfflecken und unberührter Natur. An den beiden Enden des
Golfes (westliches und östliches) befinden sich jeweils die Dörfer Portovenere
und Lerici.
In Lerici sind besonders interessant das jüdischen Viertel des Ghettos,
das Schloss, das geo-paläontologische Museum und die
Plätze del Poggio und San Giorgio. Zu Füßen des Schlosses befindet sich die entspannende
Strandpromenade Vassallo.
Lerici ist für seine Gastfreundschaft und hervorragende typische Küche mit der Suppe aus Meeresdatteln
und den Spaghetti alla Lerici berühmt. Im Gebiet um Lerici erheben sich andere interessante Ortschaften wie
San Terenzo mit seinem Schloss Villa Magni,
in dem Percy Bysshe Shelley und Mary Shelly gewohnt haben, und Villa Marigola, von wo aus man einen
herrlichen Ausblick auf den Strand von Venere Azzura hat.
Tellaro dagegen ist ein typisches Seemannsdorf mit großen Stränden, wo sich noch heute die Boote vor
dem kleinen Platz am Meer treffen. Fiascherino wurde durch David Herbert Lawrence bekannt, der dort gewohnt hat.
Der Schutzpatron des Golfo dei Poeti ist San Venerio
und zu seinen Ehren wird jedes Jahr am 13. September ein großes Fest veranstaltet.
Bei dieser Gelegenheit verläuft auf dem Meer ein eindrucksvoller Pilgerzug zum Wallfahrtsort auf der
Insel del Tino, die (vor Portovenere)
zusammen mit dem Inselchen Tinetto und der Insel Palmaria
einen kleinen Archipel bildet. Von den drei Inseln ist Palmaria die am meisten
besuchte, hier kann man mit dem Boot die Grotta Azzura besichtigen und sich mit Seilen in die
Grotte Colombi hinunterlassen.
Porto Venere leitet seinen Namen von einem romanischen Tempel zu Ehren der Venus Ericina und auf dem Felsvorsprung San Pietro ab, auf
dem sich die gleichnamige Kirche befindet.
In der Umgebung liegt Le Grazie, ein kleines Fischerdorf, in dem sich die archäologischen Ausgrabungen der
Villa Romana del Varignano befinden.